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>>>AKUSMATISCHER
SALON IM AUSLAND
„AFRIKA“ FREITAG 14. 10. 21 UHR
Zwei gegensätzliche Ergebnisse von Reisen nach Afrika:Namibia und
Mali.Der Abend beginnt mit Klängen,die in den leeren und weiträumigen
Landschaften der Wüste entstehen,und dort seit Jahrtausenden so existieren
und führt dann in den sozialen Raum einer Dorfgemeinschaft,ein Raum
voller menschlicher Beziehungen,Reaktionen und Feedbacks.
Andreas Bick „Windscapes“ (2002)
"Windscapes": Die Wüste als eine auf das Wesentlichste
und Ursprünglichste reduzierte Landschaft, als ein Ort der Introspektion,
des In-Sich-Hörens, ist der Ausgangspunkt von „windscapes“.
Die Sandwüste in ihrer atemberaubenden Schönheit und Einfachheit
stellt das Ideal einer durch den Wind geformten Landschaft dar. Das Dünenmeer
und die äolischen Modulationen des Sandes erinnern an die leere Weite
eines Ozeans, dessen stumme Sandwogen in einer grenzenlosen Vielfalt immer
wieder aufs Neue vom Wind moduliert werden. Die fließenden Formen
und Muster des Sandes scheinen sich ins Endlose fortzusetzen - wie die
Zeit, zu deren Messung der Sand von Alters her diente.
Alessandro Bosetti „African Feedback“ (2005)
„African Feedback“ ist eine Text/Sound-Komposition von Alessandro
Bosetti, die im Bereich des experimentellen Hörspiels anzusiedeln
ist. In dieser Komposition verarbeitet Bosetti Aufnahmen, die er in den
Dörfern der Dogon (Mali) 2004 gemacht hat. Er spielte den EinwohnerInnen
der Dörfer über Kopfhörer experimentelle Musik aus Europa
vor und forderte sie auf, das Gehörte zu kommentieren. Diese Aufnahmen
bilden die Grundlage der Komposition, die ein Stück über die
Unterschiede zwischen zwei verschiedenen Traditionen der Klangwahrnehmung
ist.
Andreas
Bick website.
Alessandro
Bosetti website.
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